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Beckenbodentraining nach WABASKA

15-20min

Was ist Beckenbodentraining nach dem WABASKA-Konzept?

Das Beckenbodentraining nach WABASKA ist eine sehr spezialisierte Methode, die sich besonders auf die ganzheitliche Kräftigung des Beckenbodens und die Verbesserung der Körperwahrnehmung konzentriert. WABASKA ist eine Therapieform, die von der österreichischen Physiotherapeutin Wanda Wabnik entwickelt wurde.


Was ist WABASKA?

WABASKA steht für "Wanda’s Beckenboden & Stabilisierende Körperarbeit". Sie kombiniert manuelle Techniken, gezielte Übungen, und eine bewusste Körperwahrnehmung, um den Beckenboden zu aktivieren, zu entspannen und auszubalancieren.

Das Besondere an der WABASKA-Methode ist, dass sie auf die individuelle Körperstruktur und die Symptome der Patienten abgestimmt wird, z. B. bei:

  • Inkontinenz

  • Beckenbodenschwäche

  • Prolaps (Organvorfall)

  • Schmerzen im Beckenbereich

  • Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung

  • Rückbildung nach der Geburt


Ziel des Beckenbodentrainings nach WABASKA:

Das WABASKA-Konzept verfolgt den Ansatz, den Beckenboden in seiner gesamten Funktion zu stärken und zu stabilisieren. Es geht dabei nicht nur um die Kräftigung einzelner Muskeln, sondern auch um die Integration von Atmung, Haltung und Bewegungsabläufen – das ganze Körperbewusstsein soll geschult werden.


Wie funktioniert das Training?

  1. Gezielte Kräftigungsübungen: Der Fokus liegt auf der kräftigen Aktivierung des Beckenbodens, oft durch sanfte Kegel-Übungen, die in einer bestimmten Atmungstechnik integriert werden.

  2. Dehnung und Mobilisation: Es wird auch darauf geachtet, die Muskulatur nicht nur zu kräftigen, sondern auch zu dehnen und zu entspannen. Dies ist besonders wichtig, da der Beckenboden nicht nur aktiv, sondern auch passiv arbeiten muss.

  3. Ganzheitliches Training: Das Beckenbodentraining ist immer in einen ganzheitlichen Kontext eingebunden. Es wird auf Haltung, Atmung und Körperspannung geachtet, um Fehlhaltungen zu vermeiden und die Muskulatur optimal zu nutzen.

  4. Atmung und Körperwahrnehmung: Ein wichtiger Bestandteil der WABASKA-Methode ist die Atemtechnik, die hilft, die Spannung zu regulieren und das Körperbewusstsein zu verbessern. Sie wird zusammen mit der Beckenbodenspannung synchronisiert.

  5. Individuelle Therapie: Die Übungen werden individuell angepasst, abhängig von der Kondition der Klientin/des Klienten und den spezifischen Problemen (z. B. nach der Geburt oder bei Beckenbodenbeschwerden).


Anwendungsgebiete:

  • Prävention und Therapie von Beckenbodenbeschwerden (z. B. Inkontinenz)

  • Rückbildung nach der Geburt

  • Schwangerschaftsgymnastik und Vorbereitung auf die Geburt

  • Beckenbodenschwäche und Prolaps

  • Schmerzen im Beckenbereich (z. B. nach Operationen)

  • Postoperative Nachbehandlung (z. B. nach Gebärmutterentfernung)


Besondere Hinweise:

  • Individuelle Anpassung ist bei dieser Methode besonders wichtig – nicht jede Übung passt für jede Person.

  • Achtsamkeit und Geduld sind gefragt – das Training kann zu Beginn eher subtil wirken, bringt aber langfristig Ergebnisse.

  • Kontinuität: Das regelmäßige Üben und Integrieren der Prinzipien in den Alltag ist entscheidend für den Erfolg.

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